Sibylle Bergemann | Nachlass

Sibylle Bergemann (1941 – 2010) ist international die bekannteste Vertreterin der Fotografie der DDR. Mit ihren Bildern zwischen Traum und gesellschaftlicher Wirklichkeit schrieb sie Fotogeschichte.  

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Ivan Grubanov

Ivan Grubanov (*1976 in Belgrad, Serbien) gehörte auf der Venedig Biennale 2015 mit seiner malerische Installation "United Dead Nations" im serbischen Pavillon zu den herausragendsten Beiträgen. Das Kunstmagazin ART stellte Grubanov in der September-Ausgabe 2015 als einen der 14 Neuentdeckungen der Malerei vor.

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Callum Innes

In den abstrakten Bildern von Callum Innes (*1962 in Edinburgh, Schottland) offenbart sich eine transzendente Körperlichkeit, die sein Interesse an der Fragilität menschlicher Existenz widerspiegelt. Sein Malprozess schließt diese Idee vom Werden und Vergehen ein, indem er die Flächen des Bildes mit Farbe füllt, um sie anschließend partiell wieder frei zu waschen. 

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Takehito Koganezawa

Zeichnung und Video stehen bei Takehito Koganezawa (*1974 in Tokio, Japan) im Wechselspiel – sie sind Instrumente seiner Methode das „Ma“ zu visualisieren. „Ich möchte das Nichts, wirklich das Nichts sehen“, denn um das Loch im Donut zu sehen, müsse man erst den Donut zeichnen, erklärte er in einem Interview mit Hans Ulrich Obrist.

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York der Knoefel | Nachlass

Jörg Knöfel (1962 – 2011), der nach der Wende unter dem Künstlernamen York der Knoefel zwischen Malerei, Zeichnungen und Installationen die Medien wechselte, begann seine künstlerische Karriere als Fotograf Mitte der 80iger Jahre in Ost Berlin. Durch Unterstützung von Arno Fischer wurde Knöfel neben Tina Bara und Sven Marquart als Autodidakt 1986 in den Verband Bildender Künstler aufgenommen.  

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Rei Naito

Rei Naito (*1961 in Hiroshima, Japan) begann ihre Laufbahn in den 1980ern mit der Frage „Ist dieses Dasein auf der Erde selbst ein Segen?“. In den letzten Jahren sucht sie die Bedeutung von „Matrix“, welche sie als eine Kontinuität des Lebens auf der Erde und in der Natur begreift, und die sich durch beseelte Erscheinungen wie Licht, Wasser, Wind, Hitze, Schwerkraft und Farbe manifestiert.

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NOGUCHI Rika

NOGUCHI Rika (*1971 in Saitama, Japan) begann in den frühen 90er Jahren zu fotografieren und erregte 1995 als Preisträgerin des Grand Prize of New Cosmos of Photography von Canon Global in Japan große Aufmerksamkeit.

In den letzten Jahren beschäftigte sie sich vor allem mit dem Phänomen Licht und den, wie sie selbst sagt „kleinen Wundern“, die uns tagtäglich umgeben, aber unserer Wahrnehmung wegen Überreizung und zu großer Ablenkungen verborgen bleiben. 

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Peter Rösel

Peter Rösel (*1966 in Rockenhausen) ist Grenzgänger der benachbarten Reiche der Ratio und des Imaginären und versetzt mit seinen Arbeiten leichtfüßig den Boden der Tatsachen in Schwingung.

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Natalia Stachon

"Ich habe eine Skepsis gegenüber allen Fertigen, Absoluten und Totalen. Daher arbeite ich in Serien und Varianten. Jede Arbeit entsteht aus einer Vorhergehenden. Sie verweisen aufeinander und sind untereinander verbunden. Daher bevorzuge ich modulare Systeme. Zustände, Handlungen. Alles was man Stapeln, Bündeln, Hängen, zu Haufen formen kann. Sie erzeugen zunächst eine vermeintliche Ordnung, doch in ihr ist auch immer ihr Gegenteil mit enthalten: ihre Dekonstruktion, Transformation, Zerstörung. Meine Arbeiten halten sich genau im Dazwischen auf. Im Übergang, zwischen Werden und Vergehen."

– Natalia Stachon (*1976 in Kattowitz, Polen) 

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Alec Soth

Alec Soth (*1969 in Minneapolis, USA) ist für seine eindringlichen Portraits einzelgängerischer Amerikaner und Aussteiger bekannt, die er für die Werkgruppen „Sleeping by the Mississippi“ und „Broken Manual“ fotografierte. Für seine neuste Werkgruppe „Songbook“ (2015) reiste er im Geiste von W. Eugene Smith und anderen Fotojournalisten des „Life Magazine“ aus den 1940er und 1950er Jahren in bestimmte Gegenden der USA, blieb dort jeweils mehrere Wochen und fotografierte die Menschen, die Topografie und die für die lokale Geschichte wichtigen Motive.
Fragmentarisch, lustig und traurig – „Songbook“ ist eine lyrische Darstellung im Spannungsfeld des amerikanischen Individualismus und der Sehnsucht nach Gemeinschaft.

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Yoshihiro Suda

Yoshihiro Suda (*1969, Yamanashi, Japan) ist bekannt für seine Holzskulpturen von Blumen und Pflanzen. Er bezieht sich in seinen Installationen auf den japanischen Begriff “ma”, der verschiedene Bedeutungen von “nichts”, “dazwischen”, “Beziehung”, “Leerstelle”, bis hin zu “etwas” umfasst.

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Jonathan VanDyke


Die Werke des in New York lebenden Künstlers Jonathan VanDyke verbinden Performance, Fotografie, Video, Skulptur und Malerei. VanDyke knüpft an kunstgeschichtliche Referenzen des Nouveau réalisme, Action painting und der Gutai group an und entwickelt die historischen Ideen weiter.

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Charlie White

Charlie White (*1972 in Philadelphia, USA)

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Ulrich Wüst

Ulrich Wüst (*1949 in Magdeburg) gehörte zu den wichtigsten Fotografen der DDR. Sein Werk ist darüber hinaus im größeren historischen und internationalen Kontext mit Fotografen wie Albert Renger-Patzsch, August Sander, Bernd und Hilla Becher in Deutschland sowie Walker Evans und Stephen Shore in den Vereinigten Staaten zu lesen.

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Miwa Yanagi

Miwa Yanagi (*1967 in Kobe City, Japan)

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Holly Zausner

Der Kurzfilm "Unsettled Matter" (2015) stellt Fragen zu menschlicher Entfremdung in der urbanen zeitgenössischen Gesellschaft, zitiert Filmgeschichte und zeigt unterschiedliche architektonische und kulturelle Orte New Yorks. Ein von Menschen und Autos entleertes New York durch das sich eine Frau auf einer scheinbar geheimnisvollen Reise bewegt. Wie ein Zitat aus einem „Film Noir“ flaniert Holly Zausner (*1951 in New Jersey, NYC) selbst durch die verlassene Stadt. 

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